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Ungeschützter Sex mit Sexarbeiterinnen: Neue Gesetzgebung und dessen Auswirkungen

Ungeschützter Sex mit Sexarbeiterinnen: Neue Gesetzgebung und dessen Auswirkungen

Ungeschützter Sex als ein zusätzliches Service welches durch Sexarbeiterinnen in Wien angeboten wird. Dieser Missstand wurde über viele Jahre hinweg ignoriert. Nun versucht der Landesgesetzgeber noch etwas zu unternehmen. Es ist nun verboten diesen Service zu bewerben. Dies führt auf jeden Fall dazu, dass die den AO anbietende Seite in Zukunft eine Dunkelziffer sein wird.

Nachdem die Behörden viele Jahre lang weggesehen haben und den sogenannten AO-Service, also den Sex ohne Schutz, in den Kreisen des Rotlichtmilieus akzeptierten, kommt nun ein Werbeverbot für den Sex ohne Schutz. Dieses Verbot kann dieses Problem wohl nicht lösen und bringt eher eine Art von Desinteresse der Behörden gegenüber diesem Thema zu Ausdruck.

Die Situation

Diese Praktik bedeutet ein Risiko für die Sexarbeiterin deren AO beanspruchende Freier. Prostituierte die beruflich Sex ohne Schutz (AO-Service) anbieten riskieren alles und das meistens für nichts. Es kann im Rotlichtmilieu keine verheerenderes Service als das AO Service geben. HIV ist unter den sexuell übertragbaren Krankheiten (englisch: sexually transmitted diseases, „STD“) das Steckenpferd des Schreckens.

Die Auswirkung und die Bedeutung des Werbeverbots im Konkreten:

Das Werbeverbot gemäß § 10 Abs 2 WPG 2011 hat juristisch Grenzen in seiner Formulierung. Der Begriff „Bewerben“ wird sehr weit gefasst. Daher umfasst das Werben einerseits sämtliche Tatbestände des Anbahnens zur Prostitution. Das Anbahnen zur Prostitution gemäß § 2 Abs 2 WPG 2011 liegt vor, wenn jemand durch sein Verhalten erkennen lässt, Prostitution ausüben zu wollen. Das beinhaltet daher jedes Verhalten, einschließlich nicht-verbaler Ausdrucksformen wie eindeutige Gesten, E-Mail-Aussendungen, die Beantwortung individueller Anfragen per E-Mail, telefonisch oder unter vier Augen zwischen Mädchen und Kunden vor dem Beginn einer Buchung. Nun darf der Sex ohne Schutz nicht mehr beworben aber wohl auch nicht mehr vor einem Termin besprochen werden. Den über den Rahmen der Anbahnung zur Prostitution hinaus, trifft das Verbot auch alle die im Zusammenhang mit der Anbahnung zur Prostitution Werbeplatformen betreiben. Die extrem weite gesetzliche Definition einer quasi Beitragstäterschaft soll jeden, der Werbung für Sexarbeiter anbietet, bei Verstößen gegen das Verbot ebenso unter Strafe stellen. Daher betrifft dieses Verbot auch jeden anderen, der in irgendeiner Form mit dem Bewerben von Sexarbeiterinnen in Verbindung steht. Das schließt jeden Website-Betreiber, jede Zeitung, jeden Herausgeber eines Mediums, Agenturen sowie Freunde von Sexarbeiterinnen ein, die gelegentlich  Anfragen von Kunden per SMS  beantworten. Dadurch wird das Umfeld der Sexarbeiterinnen ebenso in den Kreis der Normadressaten erhoben.

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Das gesetzliche Verbot!

In § 10 WPG 2011 wird das Bewerben von AO-Services verboten.

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Das Verbot, für Sexarbeiterinnen zu werben, ist nichts anderes als ein Verbot, öffentlich über das Thema AO in den Kreisen der Sexarbeiterinnen zu sprechen. Dadurch kriminalisiert dieses Gesetz die ohnehin bereits stark stigmatisierten Sexarbeiterinnen, es verbietet jegliche Form der Kommunikation über das Thema AO und weitet diesen massiven Eingriff in die freie Meinungsäußerung sogar auf unbeteiligte Dritte aus. Das Thema Sex ohne Schutz darf nun nicht mehr angesprochen werden, außer wenn es darum geht, diesen Service abzulehnen. Der Gesetzgeber hat jedoch kein Interesse daran, dieses Problem tatsächlich zu lösen oder sich damit auseinanderzusetzen. Nur weil es verboten ist, öffentlich darüber zu sprechen, bedeutet das nicht, dass die nachfragende Seite und die anbietende Seite damit aufhören werden. Dieses Problem wird lediglich aus dem Blickfeld genommen und noch weiter in den Untergrund verlagert. Das ist in einer Branche wie dem Rotlichtmilieu egal. Alle Beteiligten leben traditionell am Rand der Gesellschaft und befinden sich sowieso im Untergrund, und dies wird sie nicht stoppen.

 Das Verbot wird zu einer Dunkelziffer führen. 

Das Verbot, für Sex ohne Schutz zu werben, wird keinerlei Auswirkungen auf die Praxis haben. Nun ist jedoch niemandem mehr bekannt, welche Sexarbeiterinnen diesen Service anbieten. Für Freier, die diesen Service in Anspruch nehmen möchten, ist es nicht mehr erkennbar, wer diesen Service anbietet. Danach zu fragen ist für sie straflos. Es besteht daher die große Chance, dass immer mehr Personen bei allen Sexarbeiterinnen und Betreibern nach diesem Service fragen. Dies kann den falschen Eindruck erwecken, dass die Nachfrage steigt. Durch die scheinbar steigende Nachfrage wird das Angebot ebenfalls steigen, aber diese Steigerung ist nicht real. Dieses Verbot hat daher das Potenzial, noch mehr Sexarbeiterinnen dazu zu bringen, diesen Service anzubieten. Abgesehen davon gibt es viele Online-Foren, die sich mit dem Thema befassen, wo man den AO-Service erhalten kann. Dort wird diese Information nicht von den Mädchen angegeben, sondern von den Kunden. Ja, auch die Kunden haben Plattformen und weitreichende Möglichkeiten, das Angebot der Mädchen durch Bewertungen zu bewerben. Doch die Kunden sind in diesem Fall sicherlich nicht im Sinne der Anbahnung zur Prostitution an der Bewerbung des AO-Services beteiligt. Daher können Kunden weiterhin ungestraft den AO-Service bewerben. Die Kunden handeln ohnehin alle anonym. Viele Foren haben kein Impressum, und niemand ist erreichbar. Somit wird sich die Bewerbung des AO-Services problemlos innerhalb weniger Monate in diese Richtung verlagern. In der Sexindustrie sind Kunden ohnehin daran gewöhnt, längere Online-Recherchen zu betreiben, um zu bekommen, was sie wollen.

Insgesamt ist es wichtig, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden und Personen mit Erfahrung einbezogen werden. Nur so können effektive Lösungen gefunden werden, die die Gesundheit, Sicherheit und Existenzgrundlagen der über zweitausend Sexarbeiterinnen in Wien schützen.

AO Service! Was können wir dazu sagen?

AO Service! Was können wir dazu sagen?

Sex ohne Kondom (AO Service)!

Zweites Vorwort 08.10.2023
Erstes Vorwort 24.02.2023
1. Grundsätzliches zum AO-Service.
2. Welche Entwicklung führt zu dem AO Angebot?
3. Eine große Zahl an Kunden pro Tag wird normalisiert.
4. Der Nährboden des AO-Services
5. Kein Geld für Maßnahmen um die Sicherheit zu erhöhen
6. Neue Freunde in der Szene
7. Bevor ich mich in der Szene auskannte.
8. Ein möglicher verantwortungsvoller Ablauf der AO-Dienstleistung.
9. Der richtige Aufpreis wirkt Generalpräventiv
10. Schlusswort

Zweites Vorwort vom 08.10.2023

Mittlerweile ist einiges geschehen seit der ursprünglichen Veröffentlichung. Unerwartet war die Kundmachung der Novelle des Wiener Prostitutionsgesetzes 2011 (WPG 2011) durch den Wiener Landesgesetzgeber. Das Gesetz benötigte nicht viele neue Worte, um ein von Desinteresse gegenüber der Szene der Sexarbeiter/innen getragenes Werbeverbot für Sex ohne Schutz zu formulieren. Dieses Verbot des Bewerbens trifft nur die Sexarbeiter/innen, die  Betreiber von Etablissements und Begleitagenturen sowie die Medieninhaber von Webseiten als auch von Printmedien (sofern diese noch irgendwo Relevanz besitzen). Es wird dazu führen, dass der Teil der Sexarbeiter/innen, welcher diesen Service anbietet, nur noch eine Dunkelziffer sein wird. Diese wird keiner mehr einschätzen können. Die Personen, denen man die Hand reichen hätte müssen, sind nun nicht mehr auffindbar und machen verdeckt weiter. Möchte der Gesetzgeber dieses Verbot tatsächlich durchsetzen. Werden tatsächlich zukünftig Polizeibeamte darauf angesetzt, Sexarbeiter/innen zu kontaktieren um heraus zu finden welche den AO Service noch anbieten? Sollte die Wiener Executive tatsächlich Ressourcen der Bundespolizei in den Dienst dieses Gesetzes stellen, so wäre dies derart unverständlich, total unökonomisch, sinnlos und ein Signal in die total falsche Richtung. Denn es kann nicht sein, dass derart gut ausgebildete Polizeibeamten, wie jene in Wien, diese Aufgabe zu Teil wird. Die Kosten wären viel zu hoch. Dies auch bei stichprobenartiger Verfolgung – wie es bei der Executive üblich ist. Sollte die Executive im Zuge solcher Kontrollen durch den Ausspruch von hohen Strafzahlungen gegenüber jenen Mädchen welche AO noch anbieten, wäre das noch unverständlicher. Den Mädchen die AO anbieten sind ganz sicher nicht jene mit viel Geld sondern im Gegenteil es sind die verzweifelten mit Geldsorgen. Ist das nicht Logisch? Welcher Mensch ist dazu bereit für sein Einkommen seine Gesundheit zu riskieren? Der dem es finanziell gut geht oder derjenige der kein Essen mehr bezahlen kann?  Geldstrafen führen somit sicher zu keinem Ende des OA sondern könnten sogar zum Gegenteil führen. Die Polizei auf der Jagt nach AO Werbung und dem AO Angebot im Zuge der Anbahnung der Prostitution würde wie Arbeitsbeschaffung wirken, in einem Bereich ohne jegliches Risiko da die Täter/innen nicht gefährlich sind und man diese nun ganz einfach per WhatsApp und telefonisch kontaktieren kann um zu versuchen eine strafbare Handlung nachzuweisen. Daher handelt es sich um ein Delikt welches verbal verwirklicht werden kann. Es ist also verboten darüber zu sprechen und zu schreiben dass man diesen Service anbietet…. Ist das nicht ein Verbot der freien Meinungsäußerung? Agentur.xxx möchte dem Gesetzgeber zeigen wie man gegen so ein Problem vorgeht. Wir haben eine erste Aktion gestartet, welche einen ganz anderen Ansatz verfolgt. Jeden der Aufklärung. Durch unsere Videoserie „Klick-Mich“ mit dem Beitrag AO Service. In der Szene ist es bereits bekannt, dass dieses Gesetz in Kraft treten wird, und der Großteil der Anbieterinnen ist bereits Teil der Dunkelziffer. Daher gibt es keine Möglichkeit, einzuschätzen, wie viele Sexarbeiter/innen diesen Service anbieten. Das größte Online Portal für Wien war so geschockt von den  Androhungen welche die Behörde persönlich übermittelt hat, es wurden Service Angebote neu benannt und alle Profile deaktiviert wurden welche irgend einen AO Bezug hatten. Eine Lösung wird nun fast unmöglich, und allein der Versuch, etwas zu unternehmen, wäre mit enormen Kosten verbunden.

Vorwort vom 24.02.2023

Der so genannte AO-Service, also Sex ohne Kondom oder Abgekürzt „AO“ für „alles ohne“ genannt, ist eine Dienstleistung, die von Sexanbietern angeboten wird. Die Gier nach dem schnellen Geld und das für die Mädchen geschäftsschädigende Marketing vieler Billig-Agenturen führt dazu, dass die angebotenen Dienstleistungen von den Mädchen erweitert werden, um die schlechte Bezahlung auszugleichen. Die Frage nach dem richtigen Umgang mit AO-Anfragen begleitet jeden Anbieter und in weiterer Folge auch die Sexarbeiterinnen, da die nachfragende Seite jeden erreicht. Dies ist wie eine permanente Lobbyarbeit für diesen Service gegenüber allen im Milieu.

SEX ohne SCHUTZ | DAS AO SERVICE!

1. Grundsätzliches zum AO-Service

Sex ohne Kondom zwischen Fremden ist schon unverantwortlich. Kein aufgeklärter Mensch wird einfach so mit einem Unbekannten ohne weitere Tests ungeschützten Sex haben. Wenn dies schon allgemein gilt, dann muss dies erst recht für den Bereich der Prostitution gelten.

Die Dienstleistung AO wird durch den Markt stark nachgefragt. Die Anfragen häufen sich  überall. Agentur.xxx lehnt den AO-Service ab. Da das Rotlichtmilieu in Wien nicht für seine gut informierten und toleranten Freier bekannt ist muss einfach die Einsicht bestehen, dass der AO Service nicht einfach so aussterben wird. Daher hat Agentur.xxx zumindest eine Variante entwickelt, die das Risiko minimiert und die Häufigkeit solcher Buchungen mehr oder weniger auf Null oder zumindest sehr stark reduziert. Agentur.xxx möchte jede Sexarbeiterin ermutigen, den AO-Service nicht – zumindest nicht leichtfertig – anzubieten, da dieser mit erheblichen Risiken verbunden ist.

2. Welche Entwicklung führt zu dem AO Angebot?

„Wenn ein Mädchen sich dafür entscheidet
AO Service anzubieten, so hat dies ausschließlich
finanzielle Gründe.“

Fast alle Escort-Agenturen in Wien haben sehr niedrige Preise um die 100 Euro pro Stunde. Diese Agenturen suchen nicht die besten Kunden für ihre Mädchen, sondern den einfachsten und unkompliziertesten Weg zum Geld. Diese Billig-Organisationen finden diesen Weg auf Kosten der Mädchen. Das beginnt damit, dass es nur aufgrund der Ausbeutung von Frauen einen Escort-Termin im Outcall*-Bereich um 100 bis 120 Euro insgesamt für eine Stunde geben kann.

*Outcall: Das Mädchen fährt mit dem Taxi oder einem Fahrer zu dem Kunden nach Hause oder in sein Hotelzimmer.

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Doch zusätzlich hat es weitere Konsequenzen für ein Mädchen, wenn es für 100 bis 120 Euro pro Stunde Online angeboten wird. Binnen weniger Tage werden Ihre Bilder und dieser Preis von Tausenden gesehen. Viele lernen das Mädchen auch kennen das sie gebucht wird. Der Markt ordnet das Mädchen schon allein deshalb in diese Preisklasse ein. Dieser Markt in Wien, der Markt der Kunden bzw. Freier, hat historisch bedingt ein großes Ziel. Dieses ist es die Sexdienstleistung so billig als möglich zu erhalten und diesen Zustand auch beizubehalten. Das Mädchen kann diesen Preis nicht mehr einfach erhöhen. Die Kunden in Wien würden eine Preiserhöhungen eines Mädchens, welches bereits für 100 EUR pro Stunde buchbar war nicht mehr einfach so akzeptieren. Wenn der Preis einmal so niedrig war, wird das wesentliche Kundensegment eine Erhöhung teilweise gar nicht und auf jeden Fall nur sehr langsam akzeptieren. Natürlich ist es möglich, die Preise zu erhöhen, aber wenn ein bekanntgemachter Preis sehr niedrig angesetzt wurde, braucht es um so mehr Zeit und einiges an Kapital und Aufwand so wie eine sehr gute Agentur mit umfassenden Marketing Kenntnissen. Über einen Kontakt zu solch einer Agentur verfügen in der Regel sowieso nicht die ausländischen Mädchen, da sie sich nur in den immer gleichen Kreisen bewegen (wird ein anderes Mal erklärt). Auch österreichischen Mädchen fehlt oft das Wissen über den Markt und seine Mechanismen, und es wird leider viel zu selten vor dem Einstieg in die Branche eine Online-Recherche durchgeführt zu diesen Themen. Mit einer Billigagentur ist es schon möglich, dass trotz hohem Einsatz das Geschäft finanziell nicht so gut läuft. Ist ist die Konsequent des Billigangebots, wo ein Mädchen bei 5 Kunden am Tag lediglich zwischen 250 und 300 Euro zusammen einnimmt. Leider wissen diese Mädchen nicht, dass es nicht an ihnen liegt, dass die Geschäfte schlecht laufen. Sie sind lediglich in einer Falle aus falschen Informationen und schlechtem oder eventuell auch niederträchtigem Management gefangen, wo auch eine hohe Anzahl an Buchungen nicht durch eine – zumindest im Mindestbereich sich bewegende – angemessene finanzielle Belohnung reflektiert wird.

3. Eine große Zahl an Kunden pro Tag wird normalisiert.

„Wenn der Erfolg nicht monetär
gemessen wird sondern in Kunden pro Tag
dann ist diese Art der Betrachtung
dem Siegeszug des Billigsegments
geschuldet.“

Nun ist es so, dass ein Mädchen in Wien im Billigsegment sehr viele Termine am Tag machen muss, um zu einem Geldbetrag zu gelangen, der all das ermöglicht, weswegen sie sich überhaupt erst entschieden hat, Sexarbeiterin zu werden. Denn niemand entscheidet sich dafür, weil der Job so großartig ist; es geht immer um die Notwendigkeit eines Mädchens – welche bei denen die im Billigsegment landen darin besteht – Einnahmen schnell zu erzielen, die über dem Durchschnitt dessen liegen, was sonst für sie möglich wäre.

4. Der Nährboden des AO-Services

Nun verdient das Mädchen nicht jeden Tag so viel, wie erhofft, und weiß nicht genau warum. Sie hat vielleicht 2 bis 4 Termine am Tag, aber ihr Manager weiß nur, dass mehr Termine die einzige Lösung sind. Dass die Weichen bereits jetzt fatal falsch gestellt sind und 2 bis 4 Termine am Tag bei richtiger Preiskalkulation völlig ausreichen, sagt dem Mädchen niemand, und die meisten werden nie herausfinden, wo der Fehler liegt. Nun wird dem Mädchen seitens des Managements geraten, ihr Dienstleistungsrepertoire zu erweitern, um ihre vermeintliche mangelnde Attraktivität auszugleichen. Einige bieten dann auch freiwillig den AO-Service an. Anderen wird es nahegelegt, und wieder andere werden wohl durch Falschinformationen manipuliert und getäuscht. Insgesamt wird der AO-Service durch Unwissenheit, falsche Informationen und Ignoranz des ihn anbietenden Mädchens extrem begünstigt. Vermehrt bei nicht deutschsprachigen Mädchen aus dem Ausland, die einzig und allein zur Ausübung der Sexarbeit nach Wien kommen. Ihnen fehlen Quelle verlässlicher Informationen. Aufgrund von fehlendem Vertrauen in die Behördenlandschaft Österreichs werden diese Mädchen nur selten von selbst mit Einrichtungen in Kontakt treten. Ob sie zwischen einer Behörde oder einer „privaten“ Hilfseinrichtung differenzieren können? Diese Art der Abgeschiedenheit von Personen außerhalb der Szene wird durch die Dynamik des Rotlichtmilieus gefördert und begünstigt. Der Nährboden für den AO Service  auf der anbietenden Seite entsteht ohne verlässliche Aufklärung, bei schlecht und falsch Informierten Mädchen. Nun fehlt nur noch eine große Portion realitätsfremder Optimismus und und als finale Zutat eine große Portion Gier.

„Wenn Unwissenheit und das Billigangebot die Grundbedingungen für AO erzeugen, so wirkt nunmehr erneut das Billigangebot des AO Extras selbst wie Berzin welches in ein Feuer gegossen wird.“

Nun beginnt die hochriskante Tätigkeit des Mädchen. Das große Problem ist der Umgang mit der Preislichen Seite des Services. Den AO Service billig zu verkauft ist wie Benzin in ein Feuer zu schütten. Dadurch wird dieser Service überhaupt erst zu einem Massentauglichen Angebot gemacht. Durch minimale Aufpreise von bereits ab 50 EUR und einem Durchschnittlichen Preis von 70 EUR wird das Mädchen nun reihenweise gebucht. Jetzt stimmen die Buchungszahlen auf jeden Fall. In einem halben Jahr wird ein solches Mädchen problemlos mit über 200 Personen ungeschützten Sex haben.

5. Kein Geld für Maßnahmen um die Sicherheit zu erhöhen

Das Mädchen riskiert alles für (fast) nichts, denn dieses Risiko, wenn man es in Geld bewerten würde, müsste jeden Tag das Vielfache von dem einbringen, was sie nun verdient. Doch diese Ansicht verkennt, dass es niemals als normal empfunden werden sollte, AO-Buchungen mehrmals täglich – bereits mehrmals die Woche sollte zu oft sein – anzunehmen. Bei so einem billigen Angebot lässt sich keinesfalls ein Schnelltest für HIV und Hepatitis C im Vorfeld einsetzen. Ein HIV-Schnelltest in der Sonnenscheinapotheke in Wien kostet bereits 39 EUR. Mit etwas Rechercheaufwand sollte es möglich sein, diesen auch für 20 EUR pro Stück zu erhalten.

6. Neue Freunde in der Szene

„Es sieht aus wie Erfolg, jedoch
nur wenn man beide Augen zudrückt.“

Nun folgen unerwartet schnell viele Bewertungen der Freier auf diversen Portalen wie B****S***, wo AO-Dates überwiegend Top-Bewertungen erhalten. Es sieht eigentlich so aus, als ob das Mädchen jetzt etwas richtig macht, aber das ist nicht der Fall. Die Leute, die AO buchen, sind einfach viel öfter bei den Portalen angemeldet und geben viel öfter Bewertungen ab. Denn diese Personengruppe besteht überwiegend aus Kunden, die sehr viel Zeit auf Webseiten mit Profilen von Sexarbeiterinnen verbringen. Daher geben diese Leute auch öfter Bewertungen ab.

7. Bevor ich mich in der Szene auskannte.

Ich habe immer gedacht, dass die Kunden, die AO Buchen, ihr sorgloses Vorgehen mit der statistischen Wahrscheinlichkeit der Ansteckung verteidigen. Inzwischen muss ich aber feststellen, dass sich die meisten überhaupt nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Es herrscht eher die Devise, nicht zu viel darüber nachzudenken, dann wird schon alles gut gehen, Ignoranz und scheinbar tatsächlich oft falsche Informationen zu dem Thema sexuell übertragbare Krankheiten.

8. Ein möglicher verantwortungsvoller Ablauf der dennoch abzulehnenden AO-Dienstleistung.

„Egal mit welchen Sicherheitsvorkehrungen,
das AO-Service birgt ein großes Risiko.
Der beste AO-Service ist der, der nicht
angeboten wird.“

Wenn ein Mädchen (i) (einen) AO-Termine aus freien Stücken annehmen möchte und eine solche Anfrage erhalten hat, sollte sie (ii) den Kunden bereits kennen. Der Kunde muss vor der Buchung (iii) ein auf seinen Namen ausgestelltes STD-Untersuchungsergebnis vorlegen. Dieses darf nicht älter als 30 Tage sein. Eine solche (iv) Untersuchung hat selbstverständlich auch die Sexarbeiterin gemäß § 4 Wiener Prostitutionsgesetz 2011 (WPG 2011). Auch wenn diese aus Datenschutzgründen und aus Gründen der Sicherheit des Mädchens dem Kunden nicht vorgelegt wird. Zusätzlich wird vor Beginn des Termins noch (v) ein Schnelltest*  HIV und Hepatitis C durchgeführt. Dieser nimmt nur ca. 10 Minuten in Anspruch**. Sofern (vi) beide Schnelltests negativ, ausfallen kann die Buchung beginnen. Zumindest in Bezug auf das erlebnismäßige Gewicht des Risikos des AO Services ist für beide Personen ein völlig anderes und signifikant besseres unter Einhalt dieses Ablaufs. Es hat die Situation nun keinerlei Gemeinsamkeit mit der Situation für die Beteiligten ohne diesen Ablauf.

** Beim ersten mal wo dieser Test genutzt wird sollte man sich mehr Zeit nehmen da man den Ablauf auch erlernen und verstehen muss. Es ist ratsam ein Set zu erwerben um im Vorfeld zu üben.
* Es gibt eine ganze Reihe von Schnelltests und Schnelltest-Kombinationen welche noch andere STD abdecken.

9. Der richtige Aufpreis wirkt Generalpräventiv

Eine zu geringe Aufzahlung spiegelt in keiner Weise den Ausnahmecharakter dieses Services wider. Die Preisgestaltung der Mädchen liegt nicht in der Verantwortung des Betreibers. Aus unserer Sicht sollte ein Mädchen diesen Service nur anbieten, wenn er (vii) mit etwa 800 Euro zusätzlich abgegolten wird, plus 50 Euro für die Tests. Dadurch wird die Anzahl der Buchungen reduziert und auf ein angemesseneres Niveau gebracht. Dies macht dieses Extra zu einer Seltenheit was das Risiko dramatisch senkt und die Tests  erhöht die Sicherheit zusätzlich noch einmal sehr.

10. Schlusswort

Kein Umsatz rechtfertigt es, die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer aufs Spiel zu setzen. Das Rotlichtmilieu mit seinen oft sehr jungen und unerfahrenen Mädchen benötigt deshalb Menschen, die verantwortungsbewusst handeln und Respekt vor dem Leben und der Gesundheit der Personen in ihrem Einflussbereich haben. Diese Werte müssen fest in ihrem Wertekompass verankert sein. Agentur.xxx ist der Meinung, dass unsere Existenz auf dem Markt trotz aller Schwierigkeiten etwas Gutes bewirken kann und wird. Wir betreiben Aufklärung gegenüber denen, die sich als unwissend präsentieren oder durch verantwortungsloses Verhalten auffallen. Da bereits die Nachfrage nach AO-Diensten negative Auswirkungen hat, werden Kunden, die nach diesem Service suchen, sobald wir diese auf unserer Webseite haben, daher aufgeklärt.

STD Testing, Treatment & Vaccines in Vienna

STD: sexually transmitted desese – sexuell übertragbare Krankheiten:

Die Aids Hilfe Wien bietet umfassende Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Untersuchung und Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) an.

Unter STD versteht man im Wesentlichen folgende Krankheiten:

      • bacterial vaginosis (BV)
      • chlamydia
      • genital warts
      • gonorrhea
      • herpes
      • HIV (testing and diagnosis only)
      • syphilis
      • trichomoniasis (trich)
      • Other STD testing, diagnosis and treatment are also available.

STD präventive und vorbeugende Maßnahmen:

      • Kondome (condoms)
      • Kondome für die Frau (internal condom (female condom))
      • dental dams
      • HPV vaccine (Gardasil)
      • STD and safer sex education
      • HPV and hepatitis vaccines education

Weitere Informationen auf der Webseite der Wiener Aidshilfe.

HIV Problematik des Nachweises

Eine HIV-Infektion ist mit sehr empfindlichen Messmethoden durchschnittlich 11 Tage nach der Virusübertragung erstmals im Blut nachweisbar, kombinierte Antikörper-Antigen-Tests sind nach spätestens 6 Wochen positiv, reine Antikörpertests und Schnelltests nach spätestens 12 Wochen.

Der ELISA-Test (Enzyme-linked Immunosorbent Assay) ist in Österreich die bevorzugte Testmethode. Er kann das HI-Virus nicht direkt nachweisen, wohl aber Antikörper gegen den Erreger und ein bestimmtes Antigen. Da der menschliche Organismus mindestens zwei bis sechs Wochen benötigt, um nachweisbare Antikörper gegen HIV zu bilden, ist ein Test frühestens sechs Wochen nach dem letzten Risikokontakt voll aussagekräftig.

Für einen sicheren ungeschützten Geschlechtsverkehr muss also ein HIV-Test vorliegen und es darf in den letzten 6 Wochen vor dem Test kein Risikokontakt (also kein ungeschützter Geschlechtsverkehr mit wechselnden Sexualpartnern) stattgefunden haben.