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Viele Kunden sehen ein Nein zum Fingern direkt als Ablehnung, dabei hat das in den meisten Fällen nichts mit dem Mann zu tun. Bei jenen Mädchen, die das betrifft, in der agentur.xxx wird das von dem Großteil der Kunden und Nutzer fälschlich persönlich genommen, obwohl die Gründe für eine derartige Ablehnung ganz woanders liegen. So gut wie niemandem wurden diese Begründungen wie in diesem Beitrag auf ehrliche und offene Weise verfügbar gemacht. Wir machen nun diesen Versuch in der Hoffnung, über die wahren Begebenheiten aufzuklären und durch Information zu mehr Verständnis und für verbesserte Arbeitsbedingungen unter den Sexarbeiterinnen überall beizutragen.

Die Vagina ist ein sehr empfindliches Organ und kann schon durch kleine äußerliche Einflüsse aus dem Gleichgewicht kommen. Selbst Dinge wie falsche Unterwäsche oder Stress können dabei eine Rolle spielen. Hände sind dabei problematischer, als viele denken. Auch nach dem Händewaschen befinden sich unter den Fingernägeln oft noch Bakterien, Seifenreste oder Desinfektionsmittel. Diese können den pH-Wert der Vagina stören und zu Problemen führen. Dazu kommen kleine Hautrisse an den Händen, die man oft gar nicht sieht, die aber trotzdem Keime übertragen können. Im schlimmsten Fall kann das zu Pilzinfektionen, bakterieller Vaginose oder Entzündungen führen.

Gerade für Escorts ist das ein wichtiger Punkt, da es durch mehrere Termine schneller zu Problemen kommen kann. Eine Infektion bedeutet nicht nur Unwohlsein, sondern oft auch Medikamente, Ausfallzeit und manchmal langfristige Folgen.

Auch das Thema Verletzungen wird oft unterschätzt. Zu lange oder spitze Nägel, zu viel Druck oder ruckartige Bewegungen können Mikroverletzungen verursachen. Diese merkt man oft erst später durch Brennen, Schmerzen oder sogar Blutungen. Auch wenn Männer es gut meinen, kann das Ergebnis also genau das Gegenteil sein.

Wichtig ist auch zu sagen, dass ein Nein zum Fingern nichts über Attraktivität oder Sympathie aussagt. Es liegt nicht am Mann, sondern an der Situation und an persönlichen Grenzen.

Und ganz ehrlich: Es ist auch für Kunden nicht immer so angenehm, wie gedacht. Hände tragen Gerüche aus dem Alltag von Zigaretten, Essen oder Arbeit. Unsicherheit oder Nervosität überträgt sich schnell, und wenn eine Frau sich nicht wohlfühlt, merkt man das sofort. Grenzen sorgen oft dafür, dass die Stimmung entspannter bleibt.

Am Ende geht es um Respekt, Gesundheit und Professionalität. Ein Nein schützt beide Seiten und macht die Begegnung meist angenehmer.

Und nein, es liegt weder am Mann noch daran, ob er gefällt oder nicht. Manchmal ist ein Nein einfach nur ein Nein und keine versteckte Kritik.