agentur.xxx GmbH i.G.

Seitenstettengasse 5/37
1010 Wien

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Werkverträge zwischen Mädchen und Kunden

I. Der Werkvertrag

Vermittelte Werkverträge kommen zwischen dem Mädchen und dem Kunden nach den Regelungen des allgemeinen bürgerlichen Rechts (ABGB) zustande und insbesondere nach dem 26. Hauptstück von Verträgen über Dienstleistungen.

Die Mädchen sind keine Erfüllungsgehilfen der Agentur. Sie agieren wirtschaftlich unabhängig in eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Die Mädchen können Bereitschaftszeiten festlegen, jedoch auch spontan jederzeit auf Bereitschaft gehen. Es ist der Agentur nicht möglich, Mädchen außerhalb von bekanntgegebenen Bereitschaftszeiten Termine anzubieten. Daher sind Termine welche durch Agentur vermittelt werden bestmöglich dem Mädchen mitgeteilt worden. Dennoch können zeitliche Abweichungen vorkommen als auch kurzfristige Absagen durch das Mädchen.

II. Entgeltanspruch/Schadenersatzpflicht bei Nichtantritt einer Buchung

II.a. durch den Kunden

Sollte eine Buchung nicht angetreten werden können und die Gründe hierfür bei dem Kunden liegen, wird pauschalierter Schadenersatz in der Höhe von € 100 (Euro einhundert) fällig für die Aufwände und die sonstigen Auslagen sowie mögliche Verluste durch die Nichtannahme anderer Erwerbschancen. Durch Begleichung des Betrags sind sämtliche, nach der allgemeinen Lebenserfahrung auftretenden Schäden abgegolten. Gründe, welche dem Kunden anzulasten sind, sind unter anderem – aber nicht nur – (i) Absagen durch den Kunden, obwohl das Mädchen sich bereits auf den Weg gemacht hat oder sogar schon angekommen ist, (ii) wenn der Kunde nicht erscheint, ohne rechtzeitig abzusagen oder (iii) wenn der Kunde nicht den vereinbarten Geldbetrag bei Terminantritt übergeben kann/möchte und (vi) wenn der Kunde die nötigen Voraussetzungen gemäß Punkt IV dieser AGB nicht erfüllt. Sofern der Kunde vor Antritt der Wegstrecke durch das gewählte Mädchen absagt, wird kein pauschalierter Schadenersatz fällig. Eine Absage eines in Wien stattfindenden Termins erfolgte immer rechtzeitig, wenn diese 90 Minuten vor Beginn des Termins der agentur.xxx per SMS/WhatsApp/Telegram zugegangen ist. Eine Absage eines Kunden, welcher ein Treffen außerhalb von Wien vereinbart hat, erfolgte immer rechtzeitig, wenn diese zwölf Stunden vor Beginn des Termins der agentur.xxx per SMS/WhatsApp/Telegram zugegangen ist.

II.b durch das Mädchen 

Gemäß der Einscheidung des OGH 3 Ob 45/12 g besteht kein klagbarer Anspruch seitens des Kunden auf Vornahme oder Duldung einer sexuellen Handlung. Das Mädchen hat daher jederzeit die Möglichkeit, einen Termin nicht anzutreten oder abzubrechen. Der Entgeltanspruch seitens des Mädchens besteht für jede Stunde, auch wenn seitens des Mädchens ein Abbruch innerhalb einer solchen erfolgt. Das Mädchen entscheidet vor Ort über den Ablauf der Buchung komplet eigenständig. Es gibt keine Verpflichtungen des Mädchens zu Duldung oder Vornahme von sexuellen Handlungen. Selbst wenn das Mädchen mit dem Kunden direkt Dienstleistungen abgesprochen hat, sind diese nicht verbindlich und nicht gegen den Willen des Mädchens durchsetzbar.

III. Entgeltanspruch

III.a. bei Terminantritt 

Das gesamte Entgelt wird zu Beginn des Termins ohne Abzüge fällig und ist direkt an das Mädchen zu übergeben. Der vorhergehende Satz findet sinngemäß bei einer zeitlichen Verlängerung eines Termins Anwendung.

 III.b. vor Terminantritt

Es müssen keine Zahlungen für einen Termin – vor dessen Beginn – geleistet werden. Abweichendes kann mündlich vereinbart werden.

IV. Voraussetzungen einer Buchung 

Das Mädchen entscheidet vor Ort über den Ablauf der Buchung. Niemand in der Agentur ist befugt, irgendwelche Abläufe eines Termins mit Kunden zu besprechen oder Leistungen eines Mädchens zu versprechen.